Supervision für Teams und Personen in Verantwortung im sozialen und öffentlichen Sektor. Strukturell und situativ.
Beide Ebenen greifen in der Praxis häufig ineinander.
Supervision arbeitet auf zwei Ebenen, die sich in der Praxis selten sauber trennen lassen.
Wie sind Rollen verteilt? Wer entscheidet was? Wo entstehen Spannungen zwischen Leitungsebene und Team? Was bleibt ungeklärt, obwohl es sich alle denken?
Was ist in einer Situation mit einem Klienten passiert und warum? Wie halte ich professionelle Distanz, wenn die Situation das schwer macht? Was nehme ich von der Arbeit mit nach Hause?
Supervision wird fällig, wenn Situationen entstehen, die sich im Alltag nicht leicht klären lassen.
Wer entscheidet tatsächlich? Welche Erwartungen und informellen Regeln wirken im Hintergrund?
Welche Entscheidungen kann das Team selbst treffen, wo liegt die Verantwortung der Leitung?
Welche Erwartungen entstehen zwischen fachlicher Verantwortung, organisationaler Rolle und kollegialer Zusammenarbeit?
Wie können unterschiedliche Perspektiven ausgesprochen werden, ohne psychologische Sicherheit zu gefährden?
Reflexion herausfordernder Klientensituationen und Fragen der professionellen Nähe und Distanz.
Wie lassen sich eigene Führungsentscheidungen und Rollenanforderungen persönlich reflektieren?
Die erste Sitzung dient dazu, die Situation zu verstehen: Was beschäftigt das Team gerade? Was wird ausgesprochen, was nicht? Welche Themen kehren immer wieder? Auf dieser Grundlage wird vereinbart, worauf der Fokus liegt.
Ich strukturiere Gespräche und benenne, was ich wahrnehme. Wenn etwas im Raum steht, aber nicht ausgesprochen wird, spreche ich es an. Das ist keine Methode, sondern eine Haltung.
Regelmäßige Treffen, meist alle vier bis sechs Wochen. Teams bringen konkrete Situationen mit oder bearbeiten übergeordnete Themen der Zusammenarbeit.
Für Fachkräfte und Leitungspersonen, die Themen der eigenen Rolle, Führung oder Fallarbeit persönlich reflektieren möchten.
Meine Supervision findet vor allem in Organisationen des sozialen und öffentlichen Sektors statt.
Ich kenne diese Felder nicht nur aus der Beobachterperspektive — ich habe in einigen davon gearbeitet und lehre Studierende dieser Fächer.