Porträt von Jan Tapper

© Selina Pfrüner

Soziale Arbeit und Kindheitspädagogik sind Felder, in denen ich aufgewachsen bin. Meine Eltern arbeiteten in der Kindheitspädagogik, mein Vater war selbst Supervisor. Wohngruppen, Pflegegeschwister, Kinder aus sehr unterschiedlichen Lebenssituationen: Das gehörte zu meinem Alltag, lange bevor es zu meinem Beruf wurde.

Heute kenne ich diese Felder auch als Dozent und aus eigener Berufserfahrung. Was mich dabei begleitet, ist ein tiefer Respekt für das, was Menschen dort leisten.

Diese Nähe prägt, wie ich Supervision verstehe.

Wie ich arbeite

Menschen nehme ich, wie sie sind. Verurteilen liegt mir fern, Moralisieren auch. Was mich interessiert, ist zu verstehen, was in einer Situation tatsächlich passiert und warum. Dafür braucht es Ruhe, Aufmerksamkeit für das, was im Raum steht, und einen Blick, der auch wahrnimmt, was ungesagt bleibt.

Das Ziel: dass am Ende nicht nur Dinge ausgesprochen wurden, sondern erste Schritte erkennbar werden.

Hintergrund
Ausbildung

Diplom-Sozialwissenschaftler

Politikwissenschaft, Psychologie und Soziologie
Universität Duisburg-Essen

Zertifizierung

Systemischer Supervisor

INeKO Institut an der Universität zu Köln

Lehre

Lehrbeauftragter

Fliedner Fachhochschule Düsseldorf
Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung

Theoretische Perspektiven
Sozialpsychologie Systemtheorie Demokratietheorie
Publikation

Tapper, J. (2016): Endogene und exogene Folgen politischer Entscheidungen. In K.-R. Korte (Hrsg.), Politik in unsicheren Zeiten. Kriege, Krisen und neue Antagonismen.

Interesse an einem Erstgespräch?

Ich stehe für ein unverbindliches Gespräch zur Verfügung.

Kontakt aufnehmen