Systemischer Supervisor
© Selina Pfrüner
Soziale Arbeit und Kindheitspädagogik sind Felder, in denen ich aufgewachsen bin. Meine Eltern arbeiteten in der Kindheitspädagogik, mein Vater war selbst Supervisor. Wohngruppen, Pflegegeschwister, Kinder aus sehr unterschiedlichen Lebenssituationen: Das gehörte zu meinem Alltag, lange bevor es zu meinem Beruf wurde.
Heute kenne ich diese Felder auch als Dozent und aus eigener Berufserfahrung. Was mich dabei begleitet, ist ein tiefer Respekt für das, was Menschen dort leisten.
Diese Nähe prägt, wie ich Supervision verstehe.
Menschen nehme ich, wie sie sind. Verurteilen liegt mir fern, Moralisieren auch. Was mich interessiert, ist zu verstehen, was in einer Situation tatsächlich passiert und warum. Dafür braucht es Ruhe, Aufmerksamkeit für das, was im Raum steht, und einen Blick, der auch wahrnimmt, was ungesagt bleibt.
Das Ziel: dass am Ende nicht nur Dinge ausgesprochen wurden, sondern erste Schritte erkennbar werden.
Diplom-Sozialwissenschaftler
Politikwissenschaft, Psychologie und Soziologie
Universität Duisburg-Essen
Systemischer Supervisor
INeKO Institut an der Universität zu Köln
Lehrbeauftragter
Fliedner Fachhochschule Düsseldorf
Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Tapper, J. (2016): Endogene und exogene Folgen politischer Entscheidungen. In K.-R. Korte (Hrsg.), Politik in unsicheren Zeiten. Kriege, Krisen und neue Antagonismen.